Danke, danke, danke! Es war eine bewegende, rührende, Mut machende und so herzliche Preisverleihung. Vielen Dank an alle Beteiligten, an die Bücherfrauen, an Yvonne de Andrés für das Grußwort und an Christiane Goebel für die wunderschöne Laudatio.
Der BücherFrauen-Literaturpreis »Christine« 2025 wird erstmals an eine Übersetzung vergeben
Zu sagen "Ich freue mich!" wäre untertrieben: Dulce Chacóns Roman "La voz dormida" über Frauen im Widerstand zum Franco-Regime wurde in meiner Übersetzung "Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte" (w_orten & meer) mit dem BücherFrauen Literaturpreis "Christine" ausgezeichnet. "Literarisch besonders gelungen" sei der Roman, der "dazu beitrage, dass die Geschehnisse [der Franco-Diktatur] nicht vergessen werden und die Namen sowie der Widerstand der inhaftierten Frauen lebendig bleiben", heißt es in der Jury-Begründung, in der auch viel Wohlwollendes über die Übersetzung gesagt wird.
Am 25.09. spreche ich mit Marie Alpermann und Anne Grundwald in der Waisenhausbuchhandlung über die Arbeit in engagierten Kleinverlagen. Danach geben Anne Thomas und Maria Meinel in einer Lesungsperformance Einblick in das Übersetzen von Rassismuserfahrungen.
Radiokiosk verpasst? Kein Problem! Hier gibts das Gespräch zwischen Marianne Eppelt, Marie Alpermann und mir zu "Europa in Sepia" und "Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte" zum Nachhören.
BücherFrauen-Literaturpreis 2025: Shortlist für die dritte »Christine« steht fest und "Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte" ist dabei!
The Translator is Present! Und der Hieronymustag in Halle in diesem Jahr groß! Dank der engagierten Unterstützung zahlreicher Förder*innen, dem unermüdlichen Einsatz meiner Kolleginnen Marie Alpermann, Maria Meinel und Anne Thomas und den fantastischen Veranstaltungsorten hr. Fleischer-Kiosk und der Waisenhausbuchhandlung wird die Stadt im Rahmen des wir-Festivals für ganze drei Wochen mit einer Ausstellung, mit Konzerten, Lesungen, Work-Ins, Workshops und einer Radio-Übertragung zum literarischen Übersetzen bespielt.
Als einer von elf Titeln ist Dulce Chacóns aufrüttelnder, zärtlicher, wichtiger Roman: "Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte" über Frauen im Widerstand gegen die Franco-Diktatur in meiner Übersetzung für den BücherFrauen-Literaturpreis 2025 nominiert.
Interview 3 Fragen an Übersetzerin Friederike Hofert: Für das Herbstprogramm habe ich mit dem großartigen w_orten&meer-Verlag über euphorische Kreuzworträtselmomente beim Übersetzen, den Zauber von Gemeinschaftsarbeit und den Traum von einer marktunabhängigen Bücherlandschaft gesprochen.
3. Internationaler Tag des Übersetzens im Literaturhaus Halle:
Marie Alpermann, Maria Meinel, Anne Thomas und ich sprechen bei Live-Übersetzung, Lesung und poetischem Podium zu dritt am 30. September im Literaturhaus Halle übers Übersetzen.
Leipziper Buchmesse Panel Feministisches Übersetzen: Am 22.03.2024 spreche ich gemeinsam mit Anne Grunwald, Else Laudan und Toni Thonius auf der Leseinsel Junge Verlage über feministisches Übersetzen.
Übersetzungskunst live! geht in die zweite Runde. Zum Hieronymustag am 30 . September gebe ich gemeinsam mit Maria Meinel und Marie Alpermann im Literaturhaus Halle bei Lesungen, gläserner Übersetzung und Diskussionen wieder Einblicke in den Arbeitsalltag von Literaturübersetzer*innen.
Los gehts 18 Uhr mit einem Gespräch über meine Arbeit an der fünfbändigen Kinship-Anthologie.
Mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung von In der Tiefe der Wurzeln erklingt ein Singen erscheint in der FAZ eine ausführliche Rezension mit ausdrücklichem Übersetzerinnenlob:
"Es ist eine nicht geringe Leistung der Übersetzerin Friederike Hofert, den seltsamen Zauber dieser Reden im Deutschen bewahrt zu haben."
Kulturnews.de hat Institut für gute Mütter zum besten Buch im Juli 2023 gekürt:
"Bald herrscht ein „Black Mirror“-ähnlicher Ausnahmezustand, durch den Chan ihre Antiheldin und die Leser:innen mit lakonischen Beobachtungen leitet und dabei geschickt unser Zerrbild der perfekten Mutter entlarvt. Überraschung: Es ist völlig unmenschlich."
Lesung aus In der Tiefe der Wurzeln erklingt ein Singen zum Lesefest "Macht der Sprache - Sprache der Macht" zum 18. Wolfenbütteler Gespräch/ Jahrestagung der Literaturübersetzenden am 23. Juni 2023.
Teilnahme am Panel "diskriminierungssensibles Übersetzen" mit Lisa Mensig und Sharif Bitar im Rahmen des Verlagsabends von w_orten&meer während der Leipziger Buchmesse 2023.
Bode-Stipendium 2022 für die Arbeit an Jessamine Chans School for Good Mothers unter dem Mentorat der wunderbaren Stefanie Jacobs.
Interview mit der Weltlesebühne anlässlich des gemeinsam mit Marie Alpermann und Maria Meinel organisierten Hieronymustags 2022 im Literaturhaus Halle.
Lesung und Werkstattgespräch zu In der Tiefe der Wurzeln erklingt ein Singen im Rahmen der w_orten&meer Weihnachtsaktion 2021.